Deja Vu

Im April 2009 musste ich in unsere damalige Firmenzentrale nach Austin. Dabei ergab sich, dass ich vor dem Rückflug am Sonntag abend einen Tag in Dallas verbringen konnte. Ich war noch nie dort, habe aber natürlich schon sehr viel über den Dealey Plaza gelesen und habe mich immer für John F. Kennedy und die Umstände des Attentats im November 1963 eben in der Elm Street am Dealey Plaza interessiert. Also lag nicht näher, als sich schon im Vorfeld der Reise mit dem Thema auseinanderzusetzen und den Film schon vorzubereiten. Ohne den Ort zu kennen, habe ich viele Einstellungen schon fest eingeplant. Am Ort des damaligen Geschehens blieb ich dann 4 Stunden und filmte aus allen Perspektiven die Einstellungen, die ich für den Film brauchte. Dabei entstand 60 Minuten Rohmaterial, etwa 5 Minuten habe ich dann in meinen Film auch tatsächlich eingebaut. Es ist kein gewöhnlicher Dokumentarfilm, sondern meine persönliche Verarbeitung der Ereignisse damals in Dallas. Wäre die Welt heute anders, wenn das Attentat sich nicht ereignet hätte? Das ist eine der zentralen Fragen, um die sich der Film dreht. Der Titel ist einfach die Tatsache, dass mir vor Ort vorkam, als wäre ich schon damals da gewesen, es schaut nicht viel anders aus, als damals im Jahre 1963.

 

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